Ja zu den Archiven des Lebens


Das Naturhistorische Museum und das Staatsarchiv beherbergen bedeutende über Jahrhunderte gewachsene Sammlungen der Natur und des menschlichen Zusammenlebens. Sie bewahren damit Kulturgüter von unschätzbar grossem Wert und machen diese der Wissenschaft zugänglich. Die Sammlungen des Naturhistorischen Museums sind zudem Basis für die Biodiversitätsforschung, wie sie wegen des weltweiten Artensterbens und des Verlusts an genetischer Diversität immer wichtiger geworden ist.

Raumnot beheben

Das Staatsarchiv ist das historische Gedächtnis der Stadt und braucht endlich mehr Platz. Am aktuellen Standort am Marktplatz ist das nicht mehr gegeben.

Das Museum benötigt Räumlichkeiten, die den Ansprüchen einer zeitgemässen Ausstellungs- und Vermittlungstätigkeit genügen. Der Neubau im St. Johann behebt die drängende Platznot der beiden Institutionen. Der kombinierte Bau des Naturhistorischen Museums mit dem Staatsarchiv ist sicher günstiger, als wenn beide an einem separaten Ort neu gebaut würden. Vor allem bringt dieser endlich auch die ausgelagerten Depots an einem Ort zusammen.

Finanzen vorhanden

Dass nach den Schulhäusern und der St. Jakobshalle auch gewisse Kulturbauten endlich ein neues Gesicht erhalten, ist nicht nur schon lange geplant, sondern auch ein wichtiger Schritt für die Kulturstadt Basel. Die Staatsrechnung 2018 hat ausserdem einmal mehr gezeigt, dass der finanzielle Spielraum für diese Investition problemlos vorhanden ist.

Bessere Erreichbarkeit

Die Erreichbarkeit wird am neuen Standort zudem besser, denn das Naturhistorische Museum wäre dann direkt per Tram ab Bahnhof erreichbar. Dass das Museum für einmal nicht auf dem Münsterhügel, sondern ins St. Johann kommt, ist für das Quartier und das Museum eine Chance.